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Alles klar auf der Andrea Doria?

Montag, 29. Dezember 2014

Diese Frage stellt sich in diesem unserem Lande immer drängender. Neu ist, dass sie in der Union gestellt wird – und dazu sogar noch laut. Denn Ex-Minister Friedrich zerpflückt Merkels Wirtschaftspolitik und der “Spiegel” berichtet darüber. Die Andrea Doria war das letzte große Passagierschiff auf transatlantischer Route, das 1956 sank. Danach wurde der Transatlantikverkehr zur See fast vollständig durch den Luftverkehr abgelöst. Wiederholt sich die Geschichte mit dem Unions-Dampfer?

Hans-Peter Friedrich, der 2013 über die Edathy-Affäre gestolperte frühere Bundesinnenminister, ist seit 17. Februar d.J. als stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Europa- und Wirtschaftspolitik in der Union zuständig. Und er ist immer noch ein Mann, der das große Ganze sieht.

“Die Union braucht endlich wieder ein klares Profil”, so Friedrich im Gespräch mit dem “Spiegel”. Er fordert: “Schutz des Eigentums statt staatlicher Eingriffe zum Beispiel durch Mietpreisvorgaben oder Frauenquoten. Wertschätzung von Leistung statt Anrechnung von Arbeitslosenzeiten auf die Rente mit 63 zulasten der Beitragszahler. Schluss mit Kostenbelastungen für unsere Mittelständler, angefangen von der Umlage für das Erneuerbare-Energien-Gesetz bis hin zu sinnloser Bürokratie, die in der neu eingeführten staatlichen Mindestlohnüberwachung gipfelt.” Schön, dass nun die Gegenseite die AfD-Kritik teilt, nachdem sie diese Fehlentwicklungen ja aktiv gefördert hat.

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