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Griechenland gehört nicht in die Eurozone

Donnerstag, 11. Juni 2015

Dass Griechenland nicht in die Eurozone gehört, ist vielen Bürgern schon seit vielen Jahren klar. Die deutsche Bundesregierung hingegen irrt seit langem planlos umher, ohne Sinn und Verstand, ohne Kompass, und bläst Jahr für Jahr Milliarden in die Taschen griechischer Superreicher, der in Griechenland engagierten  Banken und der griechischen Oberschicht. Dem griechischen Volk in seiner großen Mehrheit kommen diese “Hilfen” jedenfalls nicht zugute. Griechenland verelendet, die Arbeitslosigkeit eilt zu immer neuen Höchstständen.

Der griechische Premierminister Alexis Tsipras und sein Finanzminister Yanis Varoufakis fahren einen irrlichternden Kamikaze-Kurs und beweisen jeden Tag aufs Neue, was Griechenland ist: ein failed state, ein gescheiterter Staat. Die griechische Tragödie – Varoufakis und Co machen aus ihr noch mehr eine bittere Tragikomödie als ihre Vorgänger. Seit Jahren, ja Jahrzehnten, drückt sich die griechische Regierung vor wichtigen Aufgaben wie z.B. dem Aufbau funktionierender Verwaltungsstrukturen, dem Abbau der dramatischen Überregulierung und des Staatsdirigismus, der gerechten und systematischen Erhebung von Steuern und der Reform des maroden Rentensystems, das im übrigen das Teuerste Europas ist. Nicht einmal ein Katastersystem für Grundstücke gibt es dort, also kann auch keine Grundsteuer erhoben werden. 2.063 superreiche steuerhinterziehende Oligarchen hinterziehen fröhlich weiter Steuern; erfolgreiche Steuerfahnder werden von der Regierung gefeuert. Staatsdiener, von denen es ohnehine einige Hunderttausend zu viel gibt, gehen mit 56 Jahren in Rente. Und wir sollen das alles bezahlen? Geht’s noch?

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Durchgreifen.

Samstag, 30. März 2013

Auf "Welt online" ist heute der lesenswerte Artikel Pro Merkel – Europa muss umgebaut werden. Komplett erschienen. Frank Lange stimmt zu, denkt aber weiter.

Ich finde diesen Artikel gut. Wenn Angela Merkel tatsächlich diese Richtung verfolgt, dann sollte ihr alle Unterstützung zukommen.

Aber bei aller Zustimmung ist es unbedingt notwendig, gleichzeitig auch Deutschland dramatisch zu reformieren.

Zwangsgebilde, die ihre Zwangsmitglieder ohne nennenswerte Gegenleistung, auf jeden Fall aber ohne bestellte oder gewollte Leistung abkassieren wie der öffentliche Rundfunk, Industrie- und Handelskammern und Handwerkskammern? Den Zwang abschaffen und diese Organisationen dem Wettbewerb aussetzen! Wenn ihre Leistungen dann nachgefragt werden, werden diejenigen, die diese Leistung wollen, schon einen fairen Marktpreis bezahlen. Den teuersten Staatsrundfunk der Welt können wir uns nicht mehr leisten, nichtsnutzige Industrie- und Handelskammern wollen wir nicht mehr.

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