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Der Irrweg des Mario Draghi

Sonntag, 25. Januar 2015

Die Billionenwette des Mario Draghi ist an Wahnsinn nicht zu überbieten. Peter Helmes zeigt in seinem heutigen Beitrag die irrigen Annahmen auf, die hinter dieser Verzweiflungstat stecken. Eines allerdings ist klar: für Deutschland wird es teuer.

Von Peter Helmes

Draghis Billionen – unerlaubte Staatsfinanzierung mit unserem Geld!

Mario Draghi läßt Geld drucken – als handele es sich um Bonbons. Das Volumen für Staatsanleihen-Übernahmen, das die EZB nun beschlossen hat, ist gigantisch und noch höher, als befürchtet: mehr als insgesamt über eine Billion Euro, genauer: 1.140 Milliarden €uro. „Kauf von Staatsanleihen“ lautet die verdammte Draghi-Formel zur Entwertung unseres Geldes; denn gemeint sind auch Anleihen von Ländern, die ihr Geld vielleicht gar nicht wert sind. Für die Kritiker an den Plänen steht ein Schlagwort Pate: Unerlaubte Staatsfinanzierung.

Die Staaten profitieren davon; denn sie können sich damit besser refinanzieren. Sie haben mehr Möglichkeiten, Geld aufzunehmen. Das heißt aber umgekehrt auch, daß sie weniger tun werden, um ihre Haushalte in Ordnung zu bringen, und auch weniger schwierige Reformen im eigenen Land durchzuführen, die zwar am Anfang schwierig, am Ende aber ökonomisch erfolgreich sind.

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Ratz, FAZ – Ein „Qualitätsmedium“ geht ein

Dienstag, 13. Januar 2015

Peter Helmes, ein wortgewaltiges politisches und mediales Urgestein, beschreibt in seinem heutigen Gastbeitrag auf karina-weber.de den Untergang der Qualitätsmedien in diesem unserem Lande.

Von Peter Helmes

Ich weiß gar nicht, wieviele Artikel ich schon über die Medien, das Medien-Imperium SPD und die Meinungsmanipulationen durch Presse, Rundfunk und Fernsehen geschrieben habe – wobei mir auffällt, daß das in letzter Zeit vermehrt geschieht. Das tut weh, zumal ich selbst ja auch mein Dasein als Medienmensch friste.

Ich hatte nie den Glauben daran verloren, daß es bei uns – neben vielem „Schrott“ – auch eine Qualitätspresse gibt. Dieser Glaube ist mir inzwischen regelrecht ausgetrieben worden. Das Etikett „Qualitätsmedium“ galt z. B. dem Focus unter Helmut Markwort. Inzwischen sind der Ruf und die Auflage(!) dramatisch gesunken. „Cicero“ – unter Chefredakteur Weimar ein Stern am liberal-konservativen Himmel. Aus, in die Hände von Gutmenschen gefallen. Wirtschaftswoche – ein liberales Blatt mit konservativer Grundüberzeugung. Unter Roland Tichy. Dann kam MM, nicht Marilyn Monroe, sondern Frau Prof. Miriam Meckel, die „bessere Hälfte“ von Anne Will, und riß das Blatt vehement nach links. Da bleiben noch das Handelsblatt – aber das ist eine reine Wirtschaftszeitung – und die WELT, deren Einfluß aber weit zurückgegangen ist.

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