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Der Irrweg des Mario Draghi

Sonntag, 25. Januar 2015

Die Billionenwette des Mario Draghi ist an Wahnsinn nicht zu überbieten. Peter Helmes zeigt in seinem heutigen Beitrag die irrigen Annahmen auf, die hinter dieser Verzweiflungstat stecken. Eines allerdings ist klar: für Deutschland wird es teuer.

Von Peter Helmes

Draghis Billionen – unerlaubte Staatsfinanzierung mit unserem Geld!

Mario Draghi läßt Geld drucken – als handele es sich um Bonbons. Das Volumen für Staatsanleihen-Übernahmen, das die EZB nun beschlossen hat, ist gigantisch und noch höher, als befürchtet: mehr als insgesamt über eine Billion Euro, genauer: 1.140 Milliarden €uro. „Kauf von Staatsanleihen“ lautet die verdammte Draghi-Formel zur Entwertung unseres Geldes; denn gemeint sind auch Anleihen von Ländern, die ihr Geld vielleicht gar nicht wert sind. Für die Kritiker an den Plänen steht ein Schlagwort Pate: Unerlaubte Staatsfinanzierung.

Die Staaten profitieren davon; denn sie können sich damit besser refinanzieren. Sie haben mehr Möglichkeiten, Geld aufzunehmen. Das heißt aber umgekehrt auch, daß sie weniger tun werden, um ihre Haushalte in Ordnung zu bringen, und auch weniger schwierige Reformen im eigenen Land durchzuführen, die zwar am Anfang schwierig, am Ende aber ökonomisch erfolgreich sind.

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Illner-Nachlese

Freitag, 24. Oktober 2014

Gestern abend war es wieder einmal soweit: das ZDF sendete die Talkshow “Maybrit Illner” mit dem Thema “Thüringer Wendehälse – Tabubruch für die Macht?” vor dem Hintergrud der Regierungsbildung in Thüringen, die bekanntlich auf rot-rot-grün hinauszulaufen droht.

Die Gäste waren Dietmar Bartsch (Linke), Yasmin Fahimi (Generalsekretärin der SPD), Werner Schulz (Bürgerrechtler von Bündnis 90 Die Grünen), Markus Söder (Bayerischer Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat) und Prof. Dr. Bernd Lucke (Vorstand und Sprecher der AfD, Abgeordneter des Europa-Parlaments).

Maybritt Illner, von 1986 bis zur politischen Wende in der DDR selbst Mitglied der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED), eröffnete den Reigen mit der an Söder gerichteten Frage: “Bodo Ramelow könnte der erste Ministerpräsident der Linken werden. Sie sagen, das ist ein Tabubruch. … Warum wäre er so gefährlich für Deutschland?”

Söder punktete, indem er darauf hinwies, dass die Linke bis heute nicht willens ist zuzugeben, dass die DDR ein Unrechtsstaat gewesen ist und die SPD sich zum Steigbügelhalter macht. Vor dem Hintergrund, dass das auch innerhalb der SPD so gesehen wird, hatte die blasse Fahimi einen schweren Stand. Als Lucke die geplante Regierungsbildung als “Erniedrigung der SED-Opfer” bezeichnete, hatte Bartsch große Probleme, das Entgleiten seiner Gesichtszüge zu verhindern.

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