Artikel-Schlagworte: „Islamismus“

Weitere Reaktionen auf das Massaker bei Charlie Hebdo

Freitag, 9. Januar 2015

Die Welle von Entsetzen und Trauer flutet weiter um die Welt. Neben den schäbigen Reaktionen aus der Politik – siehe Reaktionen auf das Massaker bei Charlie Hebdo – gibt es nun erste Mahner, die wie faz.net erkennen: “Nicht der Islamismus, sondern die Angst, bloß nicht mit AfD und Pegida in einen Topf geworfen zu werden, scheint für deutsche Politiker das wichtigste Thema nach dem Anschlag in Paris zu sein.” Gottseidank erheben nun auch andere als die üblichen Polit-Nieten ihre Stimme.

Wieder kommt es uns so vor, als lebten wir in einer verkehrten Welt. Da brüstet sich Edathy-Intimus und SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann mit dem, was ihm nun sein wichtigstes Anliegen ist: “Es ist wichtig, dass wir uns jetzt vor die Muslime in Deutschland stellen.”, um dann gleich das ganze Kind mit dem Bade auszuschütten. Nämlich dass seiner “Ansicht nach Pegida und AfD aufpassen müssten, “dass sie nicht das Geschäft der Terroristen betreiben””. Als wenn die Mahner nun die feigen Attentäter wären.

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Terroristischer Mord-Anschlag in Paris

Mittwoch, 7. Januar 2015

Drei vermutlich islamistische Terroristen haben im Zentrum von Paris den Sitz des Satiremagazins “Charlie Hebdo” überfallen und dabei mindestens zwölf Menschen, darunter zwei Polizisten, erschossen. Vier Schwerverletzte schweben zwischen Leben und Tod; es gibt vier weitere Verletzte. Nach CNN-Berichten gingen die Killer extrem kaltblütig vor. “Charlie Hebdo” ist bekannt für seine Mohammed-Karikaturen. Poltik und Medien sehen das Verbrechen übereinstimmend als Anschlag auf die Meinungs- und Pressefreiheit. Bereits in 2011 schlugen Terroristen bei “Charlie Hebdo” mit einem Brandanschlag zu.

Heute gegen 11:30 Uhr haben drei – die genaue Zahl war nach franceinfo.fr zunächst nicht bekannt – bewaffnete islamistische Kriminelle ein Massaker angerichtet. Quellen sprechen von maskierten Männern, die unmittelbar nach diesem brutalen Anschlag in einem schwarzen Auto geflüchtet sind. Das Verbrechen ereignete sich nicht in der Redaktion der Satirezeitschrift, sondern am neuen Sitz des Journals. Trotzdem sind zahlreiche Journalisten ums Leben gekommen, denn mittwochs findet dort die wöchentliche Redaktionskonferenz statt.

Französischen Medien zufolge befindet sich der Herausgeber und Zeichner Stéphane Charbonnier unter den Opfern. Darüber hinaus wurden nach Informationen aus Justizkreisen die Karikaturisten Wolinski, Cabu und Tignous getötet. Diese Information stammt von einem Überlebenden des Anschlags.

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