Artikel-Schlagworte: „Hans-Werner Sinn“

Klatsche für linkspopulistischen Spiegel

Freitag, 2. Januar 2015

Wer am lautesten “Haltet den Dieb” schreit, den muss man sich zuweilen ganz genau anschauen. Nicht selten ist er nur derjenige, der den Verdacht auf andere ablenken will. So geschehen im übertragenen Sinne am 30. Dezember 2014 auf spiegel.de. Nur diesmal haben sich die Diebe den Falschen ausgesucht.

Alexander Demling und Christian Rickens vom “Spiegel” hatten sich mächtig aufgeplustert und getitelt: “Kritik an Zuwanderung: Der Fehler in Hans-Werner Sinns Migranten-Mathematik”. Populistisch wie immer führten sie in das Thema ein: “Hat die AfD einen neuen Chefökonomen? Hans-Werner Sinn rechnet vor, dass Migranten Deutschlang mehr kosten, als sie bringen. Doch der Ifo-Chef macht einen Denkfehler.”

Natürlich nahm die linkspopulistische Besserwisserei damit noch kein Ende, denn nun musste man erst einmal, nachdem man auf Sinns “Ahab-Bart” hinzuweisen müssen glaubte, zwei Absätze lang auf die Multi-Kulti-Tränendrüse drücken – ich erspare mir die Wiedergabe an dieser Stelle.

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Der Griechenland-Plan ist illusionär

Montag, 20. Februar 2012

Hans-Werner Sinn, Präsident des Münchner Ifo-Instituts, Professor für Nationalökonomie und Finanzwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Direktor des Center for Economic Studies (CEP), hat Spiegel Online ein hochinteressantes Interview zum Thema Griechenland gegeben.

Das vollständige Interview mit dem Titel “Der Griechenland-Plan ist illusionär” findet sich hier. Einige wichtige Passagen werden nachfolgend wörtlich wiedergegeben.

Das Grundproblem ist, dass Griechenland nicht wettbewerbsfähig ist. Die billigen Kredite, die der Euro dem Land gebracht hat, haben die Preise und Löhne künstlich erhöht – und von diesem hohen Niveau muss das Land runter.

[Griechenland] würde [nach einem Austritt] wieder wettbewerbsfähig. Weil griechische Produkte schlagartig billiger würden, würde die Nachfrage umgelenkt, weg vom Import und hin zu eigenen Waren. Die Griechen würden ihre Tomaten und ihr Olivenöl dann nicht mehr aus Holland und Italien, sondern von den eigenen Bauern kaufen. Auch die Touristen, denen das Land in den vergangenen Jahren zu teuer war, kämen zurück. Und es flösse neues Kapital ins Land. Die reichen Griechen, die zig, wenn nicht hunderte von Milliarden Euro in der Schweiz deponiert haben, fänden es angesichts der gesunkenen Immobilienpreise und Löhne wieder interessant, in ihrem eigenen Land in Arbeitsplätze zu investieren.

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