Artikel-Schlagworte: „Angela Merkel“

Das Hickhack geht weiter

Dienstag, 14. Juli 2015

Im Griechendrama wird der faule Kompromiss von gestern von allen Seiten kritisch gesehen. Wieder einmal bricht Bundeskanzlerin Merkel den Euro-Vertrag, ihre Versprechen und kleistert all die ungelösten Probleme mit deutschem Steuergeld zu. Im Westen nichts Neues. Eine Schande.

Das dritte Hilfspaket, mit dem Griechenland 86 Milliarden Euro bis 2018 bekommen soll, ist wieder einmal teure Augenwischerei. Im Pleiteland Griechenland werden erneut etliche Milliarden Euro versickern, denn das Land ist korrupt und sowohl unwillig als auch unfähig zur Reform.

Der “unabhängige Treuhandfonds” über 50 Milliarden Euro ist ein ganz übler Scherz; in den letzten Jahren ist es in Griechenland nur bei Privatisierungsversprechen geblieben. Geschehen ist gar nichts. Die Vermögenswerte in Höhe von 50 Mrd sind auch keine Sicherheit, denn genau so könnte man sich hier in Deutschland irgendeinen x-beliebigen Vermögenswert nehmen, ihm eine Fantasiezahl zuordnen und damit bei der Bank um einen Kredit ersuchen. Man würde scheitern – zu Recht.

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Durchgreifen.

Samstag, 30. März 2013

Auf "Welt online" ist heute der lesenswerte Artikel Pro Merkel – Europa muss umgebaut werden. Komplett erschienen. Frank Lange stimmt zu, denkt aber weiter.

Ich finde diesen Artikel gut. Wenn Angela Merkel tatsächlich diese Richtung verfolgt, dann sollte ihr alle Unterstützung zukommen.

Aber bei aller Zustimmung ist es unbedingt notwendig, gleichzeitig auch Deutschland dramatisch zu reformieren.

Zwangsgebilde, die ihre Zwangsmitglieder ohne nennenswerte Gegenleistung, auf jeden Fall aber ohne bestellte oder gewollte Leistung abkassieren wie der öffentliche Rundfunk, Industrie- und Handelskammern und Handwerkskammern? Den Zwang abschaffen und diese Organisationen dem Wettbewerb aussetzen! Wenn ihre Leistungen dann nachgefragt werden, werden diejenigen, die diese Leistung wollen, schon einen fairen Marktpreis bezahlen. Den teuersten Staatsrundfunk der Welt können wir uns nicht mehr leisten, nichtsnutzige Industrie- und Handelskammern wollen wir nicht mehr.

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