Griechenland gehört nicht in die Eurozone

Dass Griechenland nicht in die Eurozone gehört, ist vielen Bürgern schon seit vielen Jahren klar. Die deutsche Bundesregierung hingegen irrt seit langem planlos umher, ohne Sinn und Verstand, ohne Kompass, und bläst Jahr für Jahr Milliarden in die Taschen griechischer Superreicher, der in Griechenland engagierten  Banken und der griechischen Oberschicht. Dem griechischen Volk in seiner großen Mehrheit kommen diese “Hilfen” jedenfalls nicht zugute. Griechenland verelendet, die Arbeitslosigkeit eilt zu immer neuen Höchstständen.

Der griechische Premierminister Alexis Tsipras und sein Finanzminister Yanis Varoufakis fahren einen irrlichternden Kamikaze-Kurs und beweisen jeden Tag aufs Neue, was Griechenland ist: ein failed state, ein gescheiterter Staat. Die griechische Tragödie – Varoufakis und Co machen aus ihr noch mehr eine bittere Tragikomödie als ihre Vorgänger. Seit Jahren, ja Jahrzehnten, drückt sich die griechische Regierung vor wichtigen Aufgaben wie z.B. dem Aufbau funktionierender Verwaltungsstrukturen, dem Abbau der dramatischen Überregulierung und des Staatsdirigismus, der gerechten und systematischen Erhebung von Steuern und der Reform des maroden Rentensystems, das im übrigen das Teuerste Europas ist. Nicht einmal ein Katastersystem für Grundstücke gibt es dort, also kann auch keine Grundsteuer erhoben werden. 2.063 superreiche steuerhinterziehende Oligarchen hinterziehen fröhlich weiter Steuern; erfolgreiche Steuerfahnder werden von der Regierung gefeuert. Staatsdiener, von denen es ohnehine einige Hunderttausend zu viel gibt, gehen mit 56 Jahren in Rente. Und wir sollen das alles bezahlen? Geht’s noch?

An meiner Meinung, dass dieser Posse schnellstens ein Ende bereitet werden muss, hat sich nichts geändert. Nach Jahren des Verdrusses über die Vergeudung von deutschen und europäischen Ressourcen für und in Griechenland habe ich erstmalig am 10. Februar 2012 meine Meinung zu diesem Thema veröffentlicht – siehe unten. Es ist unerträglich, dass die inkompetenten griechischen Regierungen und die aufgeblähte, ineffiziente und vielfach korrupte Verwaltung uns restliche Europäer davon abhält, uns um die wichtigen Dinge auf diesem unserem Kontinent zu kümmern und dass sie große Teile des griechischen Volkes geradewegs in die Verelendung schicken. Bräsige deutsche und EU-Politiker machen bisher nur das Portemonnaie der Bürger auf und verteilen daraus ohne Rücksicht auf Verluste Milliarden – am liebsten an die Banken.

Seit 2008 bekommt Griechenland keine Kredite mehr auf dem Kapitalmarkt. 330 Mrd € an öffentlichen Krediten sind bereits nach Griechenland geflossen. Griechenland hat so inzwischen 35 (!) deutsche Marschallpläne bekommen. Ein einzigartiges Fass ohne Boden.

Das griechische politische und administrative System ist am Ende, seine Ineffizienz ist sowohl Programm als auch legendär. Programm? Ja. Denn die Oligarchen freut’s. Dieses korrupte System ist daher nicht reformierbar. Es muss hinweggefegt und ganz neu aufgebaut werden.

Nachstehend seit 10. Juni 2015 eine Auflistung des täglichen Wahnsinns und der fortdauernden Inkompetenz in deutschen und EU-Institutionen, die mit ihrer Orientierungslosigkeit Deutschland und der europäischen Idee schweren Schaden zufügen – vom Wahnsinn in Griechenland ganz zu schweigen. Schon an den Titeln der Berichte in den Medien erkennt man, welch absurdes Theater hier gespielt wird.

Schulz bringt “Notstandskredite” für Griechen ins Spiel welt.de, 04.07.2015 [Griechenland hängt schon seit vielen Jahren am Kredittropf des Westens. Griechenland ist ein gescheiterter Staat. Seine Eliten haben durch Gier, Korruption und Dummheit das Land kaputtgemacht.]
Warum die Eule verrät, dass Griechenland reich ist welt.de, 04.07.2015
Die Griechen zwischen Angst und Selbstmitleid welt.de, 04.07.2015
Hamsterkäufe, leere Automaten, Großdemos: Die Situation in Athen spitzt sich zu focus.de, 04.07.2015 [Sollten die Griechen sich gegen Europa entscheiden, ginge es nicht mehr nur um Details – es drohen ausgewachsene Unruhen.]
Droht sogar der Europäischen Zentralbank die Insolvenz? focus.de, 04.07.2015 [Gestern hatte das oberste Griechische Verwaltungsgericht in Athen die Rechtmäßigkeit des Referendums bestätigt. Die Wahllokale werden am Sonntag um 19.00 Uhr schließen; anschließend ist mit den ersten Hochrechnungen zu rechnen.]
Varoufakis wirft Gläubigern Terrorismus vor focus.de, 04.07.2015 (14:12 Uhr)
Referendum in Griechenland: Jeder nur ein Kreuz spiegel.de, 04.07.2015

“Der König ist nackt und keiner sieht es!” – Athenerin warnt vor Desaster bei Griechen-Nein focus.de, 03.07.2015
“Woher sollen wir wissen, was richtig ist?” sueddeutsche.de, 03.07.2015
Referendum könnte doch noch scheitern sueddeutsche.de, 03.07.2015
Was, wenn Athen sich seine Euros einfach selbst druckt? welt.de, 03.07.2015  [Falschmünzerei wäre Griechenland schon zuzutrauen.]
“Tsipras manipuliert die Menschen in Griechenland” welt.de, 03.07.2015
„Die Schreibtischökonomen sollten sich zurückhalten“ faz.net, 03.07.2015
Jein zu Europa faz.net, 03.07.2015
Pleite-Kalender: Bei diesen 16 Terminen wird es ernst für die Griechen focus.de, 03.07.2015
“Tsipras ist ein Lügner” – Griechische Parteien hetzen im Werbespot zum Referendum focus.de, 03.07.2015
Griechenland-Referendum: Mit diesen Grafiken macht Syriza Wahlkampf spiegel.de, 03.07.2015

Pro-Europa-Griechen befürchten Desaster: „Sie wissen nicht mal, worum es geht“ focus.de, 02.07.2015
IWF: Griechenland braucht weitere 50 Milliarden Euro faz.net, 02.07.2015
„Fünf Jahre lang hat er dich ausgesaugt”: Griechen hetzen gegen Schäuble focus.de, 02.07.2015 [Fürwahr ein veritables Friedensprojekt, der Euro. Wenn da nur nicht der fehlende ökonomische Sachverstand seiner Macher wäre…]
Es ist ja nicht Amerikas Geld faz.net, 02.07.2015 [Amerikas Ratschläge zur Griechenlandkrise erinnern unwillkürlich an den guten alten Satz: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Und wofür Paul Krugmann einen Nobelpreis bekommen hat, werde ich wohl genausowenig jemals verstehen wie den Nobelpreis für Barack Obama.]
Unmut in der Union: Merkel droht der Griechenland-Aufstand spiegel.de, 02.07.2015 [Christian von Stetten, Vorsitzender des Mittelstandskreises der Unionsfraktion: “Diese griechischen Regierungsvertreter sind ‘Hütchenspieler’ und ‘Zocker’.” Es ist höchst selten, dass jemand aus der Union öffentlich solchen Klartext spricht. Man kann eben nicht für alle Zeit die Vernunft unter den Teppich kehren.]
Griechenlands Staatschef sagt Antrittsbesuch in Berlin ab faz.net, 02.07.2015
Varoufakis: Rücktritt bei Ja-Votum sueddeutsche.de, 02.07.2015 [Varoufakis konnten wir schon bei wichtigen Themen nicht trauen… Wahrscheinlich hat er bei einem Ja-Votum und seinem Nicht-Rücktritt schon wieder eine neue wilde Geschichte parat.]
Geheim-Papier belegt: Merkel glaubte schon 2011 nicht mehr an eine Rettung Griechenlands focus.de, 02.07.2015 [Na prima. Vielleicht hat die Kanzlerin schon damals meine Artikel gelesen und langsam begonnen, zu verstehen.]
“Keine Gespräche” – Griechenland steuert auf Pleite zu focus.de, 02.07.2015
Griechen ohne Staat faz.net, 02.07.2015
China wendet sich gegen Grexit faz.net, 02.07.2015 [Klar. Wenn man sich bequem jemanden anderen suchen kann, der die Rechnung bezahlt, dann ist man gegen den Grexit. Wäre ich Amerikaner oder Chinese, dann würde ich mich auch freuen, wenn die EU weiterhin Milliarden in einem Fass ohne Boden versenkt.]
„Chaos ist ein griechisches Wort“ faz.net, 02.07.2015 [Wie wäre es mit “Chaos ist das Leitmotiv der griechischen Regierungen der letzten Jahrzehnte?]
Allein unter Selbstdarstellern sueddeutsche.de, 02.07.2015

Bei Anne Will kam heute (01.07.2015) wieder der “Griechische Altmeister des Schwafelns und der leeren Worte”, Giorgos Chondros, seines Zeichens Mitglied des Parteivorstands der Syriza, ausführlich zu Wort… und produzierte wieder nur leere Worthülsen. Selbst Anne Will wurde dies allmählich leid.

Allein dem luxemburgische Finazminister Pierre Gramegna war es wert, zuzuhören. Sachlich, kompetent und geradeaus – das war prima und verständlich, frei von einem ideologischen Brett vorm Kopf. Von Volker Kauder und Sahra Wagenknecht hingegen konnte man vernünftige Einlassungen nicht erwarten und so wurde man auch nicht enttäuscht.

Die deutsche Bundesregierung hat jahrelang geschlafen und versucht, dieses Mal in Gestalt von Volker Kauder, sich aus der Verantwortung für die vergeudeten deutschen Steuer-Milliarden in Griechenland und den Mangel an Initiative für den Aufbau von Strukturen in Griechenland herauszustehlen. Nur das Geld des deutschen Steuerzahlers allein nützt eben nichts, wie die CDU nun nach Jahren der Füllhornpolitik in Verbindung Untätigsein erfahren muss.

Sahra Wagenknecht verdrehte die Fakten gemäß ihrer kommunistischen Ideologie wie gewohnt, aber welcher nicht mit dem Klammerbeutel gepuderte vernünftige Mensch wird sich nach einer langen Geschichte fortwährenden Scheiterns und unermesslichen menschlichen Leids schon wieder auf den real existierenden Sozialismus/ Kommunismus einlassen wollen? Natürlich hat Wagenknecht Recht mit ihrer Forderung nach Volksabstimmungen in Deutschland – aber irgendwie ist es immer schlimm, wenn die Falsche das Richtige sagt und sie diese richtige Forderung nur dafür nutzt, um ihre verqueren Ansichten unters Volk zu bringen.
Nach Merkels Gutmütigkeit kommt nun der Knall welt.de, 01.07.2015
Merkel über Griechenland: Im Paradies der Selbstzufriedenheit spiegel.de, 01.07.2015 [Ideologischer Spiegel-Unsinn. Schade, dass dieses Magazin so stark nachgelassen hat.]
Gestrichen voll faz.net, 01.07.2015
Euro-Finanzminister frieren Griechenland-Verhandlungen ein faz.net, 01.07.2015
Mixed Messages and No Progress in Greek Crisis nytimes.com, 01.07.2015 [Die New York Times wundert sich, wer in diesem Drama überhaupt “in charge” ist. Gute Frage, nächste Frage. “The ancient Greek term for all this is khaos, and the vast chasm or void of coherent decision making appears to extend well beyond its borders.” Ganz besonders gut gefällt mir die folgende Aussage: “The question of how to save Greece, debated for more than five years, is the European Union’s recurring nightmare, and despite repeated failures to solve the beleaguered nation’s troubles, it has become a seemingly endless exercise in doing the same thing over and over in hope of a different result.” Denn meine Definition von Dummheit ist, immer wieder das Gleiche zu tun, aber ein ]
Schäuble rechnet mit Tsipras ab bild.de, 01.07.2015 [In der Debatte im Bundestag zum Griechenland-Debakel zieht Schäuble ganz gut vom Leder. “„Ein solches Hin und Her zu machen, ist ohne Sinn und Verstand. Es muss ein Mindestmaß an Vertrauen geben“, so der Bundesfinanzminister an die Adresse von Griechen-Premier Tsipras.”]
Tsipras bewegt sich – Brüssel ist skeptisch sueddeutsche.de, 01.07.2015
Schäuble: Neuer Tsipras-Brief hilft nicht weiter faz.net, 01.07.2015
Tsipras und Varoufakis stürzen Griechenland ins Unglück welt.de, 01.07.2015 [Wenn die beiden in Bälde abgetreten sein werden, werden sie mit ihren Memoiren bestimmt eine Menge Geld verdienen. Aber nicht an mir – ich werde diese auf gar keinen Fall lesen.]
So sehen die nächsten Stunden der Griechenland-Krise aus welt.de, 01.07.2015 [Griechenland, Somalia, Sudan und Simbabwe sind weltweit die einzigen Länder, die die mit dem IWF vereinbarten Rückzahlungszeitpunkte haben verstreichen lassen. Welch ein Glück für Griechenland, dass die EZB fleißig weiter Geld nach Griechenland überweist. Schon am übernächsten Freitag, dem 10. Juli, wird ein zwei Milliarden schwerer Schatzwechsel fällig und vier Tage später Rückzahlungen an private Gläubiger. Dass Griechenland somit auch endlich offiziell bankrott ist, ist wahrscheinlich.]
Griechenland prellt als erstes westliches Land den IWF welt.de, 01.07.2015 [“Zum ersten Mal in der 70-jährigen Geschichte des Internationalen Währungsfonds (IWF) hat ein westliches Industrieland die Institution geprellt.” Und weiter: “Finanziell spielt es nun einer Liga mit gescheiterten Bananenrepubliken wie Simbabwe, Somalia oder dem Sudan.” Da kann man nur feststellen: die griechischen Regierungen sind kreditsüchtig und finden es ganz natürlich, dass ihr Land auf Kosten anderer lebt.]
Zwei Währungsunionen – derselbe Fehler faz.net, 01.07.2015 [Seit der Einführung des Euros herrscht in Europa mehr Zwietracht als je zuvor. Politische Ökonomie-Amateure haben sich ausgetobt und versagt. Griechenlands Schulden sind innerhalb von nur fünf Jahren von 48 auf 330 Milliarden Euro explodiert. Da muss man schon eine sehr rosarote Brille auf der Nase haben, um diesen Wahnsinn weiter aussitzen zu wollen. Von Wirtschaftspolitik oder auch nur den Grundzügen des Wirtschaftens haben diese Irren auch weiterhin keinen blassen Schimmer.]
Athen hat nicht gezahlt faz.net, 01.07.2015 [Griechenland will aber weiter “verhandeln”.]
Das Protokoll des irren Griechen-Pokers bild.de, 01.07.2015 [Jean-Claude Juncker hatte schon wieder einen “letzten Vorschlag” für die griechische Regierung parat. Den hätte ich auch: tretet zurück und lasst Leute ran, die ihr Handwerk zumindest ein kleines bißchen verstehen.]
Ende des Hilfsprogramms: Griechenlands Stunde null spiegel.de, 01.07.2015 [Griechenland hat seine gestern fällige Schuldenrate in Höhe von 1,55 Mrd Euro nicht an den IWF zurückgezahlt.]
Griechenlands Rate an den IWF: Sie haben nicht gezahlt spiegel.de, 01.07.2015 [Griechenland ist faktisch schon lange pleite. Jetzt hat das Land erneut eine wichtige Frist verstreichen lassen. Bisher waren es nur arme Entwicklungsländer in Afrika oder auch Länder wie Argentinien. Griechenland ist das erste entwickelte (?), besser westliche Land, dass seinen Verpflichtungen beim IWF nicht fristgemäß nachkommt.]

Griechenlands vergessene 470-Millionen-Anleihe welt.de, 30.06.2015 [Diese Anleihe aus dem Jahre 1993, in dem Griechenland Staatsfinanzierung mit der Notenpresse betrieb, ist für Griechenland ein Problem. Denn wenn nicht einmal die griechische Notenbank ihr Geld zurückbekommt, dann kann auch der rosaroteste Politiker oder Bürokrat nicht mehr so tun, als sei mit den griechischen Finanzen alles im Lot.]
Die Hoffnung auf den Schiffbruch faz.net, 30.06.2015
Alle gegen Tsipras sueddeutsche.de, 30.06.2015
Sinn: Griechenlands Schicksal lehrt das Sparen faz.net, 30.06.2015 [Hans-Werner Sinn: “Die Griechenlandkrise ist bei allen Problemen, die sie mit sich bringt, insofern heilsam, als sie den Regierungen klarmacht, dass es so nicht geht: dass die Politik der Überschuldung gefährlich ist, weil man zum Schluss doch in den Staatskonkurs kommt.“]
Griechenlands Banken sind kurz vor dem Kollaps sueddeutsche.de, 30.06.2015
Athen bewegt sich faz.net, 30.06.2015 [Mal wieder? Oder spielt die griechische Regierung doch nur ein weiteres Mal Beamten-Mikado?]
Ein Desaster für den Internationalen Währungsfonds faz.net, 30.06.2015
Zehntausende demonstrieren in Athen gegen die Regierung Tsipras focus.de, 30.06.2015
„Deutschland muss Athen rauswerfen“ faz.net, 30.06.2015 [“…nach dem „Wiener Übereinkommen über das Recht der Verträge“ von 1969 [könne] ein Abkommen zwischen mehreren Staaten gekündigt werden, wenn sich ein Mitglied „schwere Vertragsverletzungen“ zuschulden kommen lässt (Artikel 60). Dasselbe gelte bei einer „schweren Störung der Geschäftsgrundlage“ (Artikel 62).”]
Wann ist Griechenland wirklich pleite? faz.net, 30.06.2015
Deshalb kann Schäuble die Griechen nicht aus der Währungsunion werfen focus.de, 30.06.2015
Interessantes Detail: Alexis Tsipras’ Bettelbrief könnte nur eine große Finte sein focus.de, 30.06.2015
Tsipras nutzt die ärmeren Europäer schamlos aus welt.de, 30.06.2015
Tsipras bringt ESM-Hilfe und Umschuldung ins Spiel welt.de, 30.06.2015
Vorsicht, Tsipras! So schlecht ist anderen Staatschefs die Pleite bekommen focus.de, 30.06.2015
Griechen-Krise folgt der Dramaturgie eines Suizids welt.de, 30.06.2015
Drohender Grexit: Was Merkel den Griechen noch alles angeboten hat spiegel.de, 30.06.2015
„Eindeutig illegal“: Mit diesem Trick will Tsipras das Referendum gewinnen focus.de, 30.06.2015 [Rechtsprofessor Nikos Alivizatos hält die von Tsipras erlassenen Änderungen beim anstehenden Referendum für illegal.]
“Desaster”! Ex-Außenminister Fischer ätzt gegen Athener Regierung focus.de, 30.06.2015
Mögliche Griechenland-Pleite: So viel Geld steht für Deutschland auf dem Spiel spiegel.de, 30.06.2015
Geheimverhandlungen über neues Angebot! bild.de, 30.06.2015 [Brüssel und Athen suchen einen Ausweg und wollen weiter verhandeln. Es ist mir schleierhaft, wer nach den Tsipras- und Varoufakis-Pirouetten überhaupt noch mit der griechischen Syriza-Regierung verhandeln möchte.]
Der lange Weg zum Grexit sueddeutsche.de, 30.06.2015
Banken öffnen wieder – aber nur für Rentner sueddeutsche.de, 30.06.2015
Planspiele für die griechische Staatsinsolvenz faz.net, 30.06.2015 [Eine griechische Staatsinsolvenz und als Folge werden viele EU-Politiker als Beweis ihres eklatanten Scheiterns ansehen. Deshalb werden sie geneigt sein, Griechenland – koste es, was es wolle – “den Konkurs weiter zu verschleppen”.]
Die Stunde des magischen Denkens faz.net, 30.06.2015
Schlecht vorbereitet faz.net, 30.06.2015 [Das Referendum der griechischen Regierung scheint nicht optimal vorbereitet zu sein.]
“Hart aber fair” zu Griechenland: “Die Jungs von Syriza zum Teufel jagen” spiegel.de, 30.06.2015
Griechenland will IWF-Rate nicht zahlen – und droht mit Klage gegen Grexit focus.de, 30.06.2015 [330 Milliarden Euro und kein Ende in Sicht.]
“Varoufakis? Tsipras? Ach je” sueddeutsche.de, 30.06.2015 [Das dynamische Duo hat seinen Teil dazu beigetragen, Griechenland herunterzuwirtschaften. Ansichten eines griechischen Taxi-Fahrers.]
Mit diesem kleinen Detail manipuliert Tsipras die Griechen bei der Abstimmung focus.de, 30.06.2015
Griechenlandkrise: Varoufakis droht mit Klage gegen Grexit spiegel.de, 30.06.2015
Referendum über Sparpolitik: Tsipras kokettiert mit Rücktritt spiegel.de, 30.06.2015

Merkel deutet ihren “Scheitert der Euro”-Satz um welt.de, 29.06.2015 [“Ihren berühmten Satz – Scheitert der Euro, scheitert Europa – deutet sie also nun so: An Griechenland darf der Euro nicht scheitern! Für einen weiteren Gipfel der Staats- und Regierungschefs in Brüssel sehe sie in dieser Woche keinen Anlass.”]
Bundesregierung zur Griechenlandkrise: Merkel schiebt die Schuld auf Tsipras spiegel.de, 29.06.2015
EU-Politiker Brok: “Tsipras hat sein eigenes Volk belogen und ausgetrickst” focus.de, 29.06.2015
“Wir erleben erst den Beginn einer Katastrophe” welt.de, 29.06.2015
So lange würde der Druck der Drachme dauern welt.de, 29.06.2015
Griechen-Pleite kostet jeden Deutschen 1000 Euro welt.de, 29.06.2015
Befürworter eines Euro-Austritts: Je jünger, desto Drachme spiegel.de, 29.06.2015
Game over in Athen sueddeutsche.de, 29.06.2015
Griechenland-Talk bei Günther Jauch: Stoiber schreit den Grexit herbei spiegel.de, 29.06.2015
Rettet die Griechen endlich vor dem Brandbeschleuniger Tsipras! focus.de, 29.06.2015
Bettelbrief aus Athen: Tsipras will plötzlich doch weiter verhandeln focus.de, 29.06.2015
Lange Schlangen vor griechischen Tankstellen welt.de, 29.06.2015
Tsipras’ planloses Referendum faz.net, 29.06.2015
Danke, Herr Tsipras! faz.net, 29.06.2015
Warum Varoufakis die Amerikaner nervt welt.de, 29.06.2015
Das Chaos an den Märkten bleibt aus faz.net, 29.06.2015
“Die Situation ist außer Kontrolle. Ein Teufelskreis” welt.de, 29.06.2015
Banken bleiben bis zum 6. Juli geschlossen faz.net, 29.06.2015
Die Maske fällt beim unhöflichen Verschwörungstheoretiker welt.de, 29.06.2015
Pressestimmen zum Griechen-Drama: “Tsipras hat sich weggeduckt und nur geschwafelt” focus.de, 29.06.2015
Schlafwandler auf dem Weg in die Katastrophe faz.net, 29.06.2015
Tsipras-Kollege: “Deutschland wird die Eurozone vor Griechenland verlassen” focus.de, 29.06.2015
Tsipras-Berater fordert frech: “Auch Deutschland sollte über Rentenkürzungen nachdenken“ focus.de, 29.06.2015

Alexis Tsipras will die griechischen Bürger also in einer Volksabstimmung über die von den Geldgebern geforderten Sparpläne abstimmen lassen. Das ist zu wenig und zu spät. Das Hilfsprogramm der Eurostaaten für Griechenland wird nicht verlängert. Endlich erhöht auch die Europäische Zentralbank ihre Hilfskredite für die griechischen Banken nicht mehr. Die Banken bleiben nun bis zum Montag, den 6. Juli geschlossen, die Börse sogar bis zum Dienstag, den 7. Juli.

Die EU ist das Sorgenkind der Welt sueddeutsche.de, 28.06.2015
Diesmal ist Berlin richtig zornig sueddeutsche.de, 28.06.2015
Wie Giannis Varoufakis die Eurogruppe geeint hat faznet, 28.06.2015
Referendum in Griechenland: Die Quittung für fünf Jahre Feigheit spiegel.de, 28.06.2015
Gezeichnet im TV: So sehr haben Tsipras und Varoufakis Schäuble zugesetzt focus.de, 28.06.2015 [Alexis Tsipras hat heute die Verhandlungen mit den europäischen Geldgebern beendet, indem er für den 5. Juli 2015 ein Referendum über deren Sparvorschläge ankündigte – und seinem Volk empfahl, sie abzulehnen.]

„Scheitert der Euro, scheitert Europa“ faz.net, 27.06.2015 [Oh weh! Wer kann diesen Unsinn noch hören?]
Normalzustand Euro-Krise faz.net, 27.06.2015
Wie Griechenland doch aus dem Euro kommen könnte faz.net, 27.06.2015
Kein Geld für Griechenland – der Euro soll bleiben faz.net, 27.06.2015
Das passiert in den nächsten 36 Stunden in Griechenland focus.de, 27.06.2015
Genug ist genug! Warum der Stopp der Griechen-Hilfen der einzig richtige Schritt ist focus.de, 27.06.2015
Griechenlandkrise: Offener Bruch spiegel.de, 27.06.2015
Athener Zyniker faz.net, 27.06.2015
Eurogruppe verweigert Athen längeres Hilfsprogramm sueddeutsche.de, 27.06.2015
Varoufakis rausgeschmissen: Finanzminister ätzt über Glaubwürdigkeit der Eurogruppe focus.de, 27.06.2015
EXKLUSIV! Referendum soll gekippt werden bild.de, 27.06.2015
Darf Tsipras das überhaupt? Referendum könnte verfassungswidrig sein focus.de, 27.06.2015 [Was will Tsipras mit einem Referendum? Worüber sollen die Griechen überhaupt abstimmen? Wie will Tsipras die wohl über 100 Millionen Euro teure Volksabstimmung bezahlen? Die gegenwärtige griechische Regierung ist ein schlechter Witz.]
Jetzt läuft es nach Plan B faz.net, 27.06.2015 [Das Hilfsprogramm für Griechenland endet am 30. Juni. Nun muss die Stabilität der Eurozone gesichert werden.]

Europa ist kaputt – und unsere Politiker sind schuld daran focus.de, 26.06.2015
13 erstaunliche Fakten über Griechenlands Wirtschaft finanzen100.de, 26.06.2015 [Schon sechsmal pleite, korrupt bis ins Mark, allergisch gegen jede Form von Reform und Effizienz – wen wundert da die höchste Jugendarbeitslosigkeit Europas? Die politische Klasse in Griechenland hat ganze Arbeit geleistet und das Land in den Ruin getrieben.]
EU-Kommission lockt Griechenland mit 15 Milliarden welt.de, 26.05.2015 [Ein dummer Versuch von schwachen Politikern.]
Linker als Syriza erlaubt: Diese Frau will Tsipras den Schuldenkompromiss kaputtmachen focus.de, 26.06.2015 [Die griechische Parlamentspräsidentin Konstantopoulou hält Griechenlands Schulden für illegal. Super – erst 320 Milliarden Euro absaugen, in Ruhe verprassen und wenn alles durch den Gulli gegangen ist, dann sowas. Echt fair.]
Die Griechenrettung ist längst zur Farce geworden welt.de, 26.06.2015 [Respekt, Herr Poschardt! Ein sehr gelungener Artikel!]
Griechenland und seine Gläubiger: Angela Merkel feilscht nicht mehr mit spiegel.de, 25.06.2015 [Klar. Die Verhandlungskünste der Kanzlerin haben nichts gebracht, Milliarden Euro gekostet und nun möchte sie nicht neben den Versagern stehen.]
Merkel erklärt Samstag zum Tag der Entscheidung faz.net, 26.06.2015 [“Energieminister Panagiotis Lafazanis, der die linksradikale Plattform der regierenden Syriza-Partei anführt, sagte nach Angaben griechischer Medien: „Die Institutionen wollen unser Land und unser Volk zerstören.“ Griechenland brauche keine neuen Sparmaßnahmen, sondern vor allem einen (abermaligen) Schuldenschnitt.]
“Die Zeit wird sehr, sehr knapp” sueddeutsche.de, 26.06.2016 [“Griechenland muss Schulden begleichen, hat dafür aber kein Geld. Hilfskredite wollen die Gläubiger nur bereitstellen, wenn das Land sich zu Reformen verpflichtet. Die Zusage für diese Kredite verfällt am 1. Juli.”]
Kanzlerin Merkel: Sondertreffen am Samstag hat “entscheidende Bedeutung“ focus.de, 26.06.2016 [Ohne eine Einigung könnte Griechenland am 30. Juni nun auch offiziell pleite gehen. “EU-Ratspräsident Tusk soll Diplomaten zufolge “Game over”, das Spiel ist aus, zu Tsipras gesagt haben. Der drohte darauf hin, dass man die Reaktion eines gedemütigten Volkes nicht unterschätzen solle.”]
Merkel über Verhandlungen mit Griechenland: “Der Samstag ist entscheidend” spiegel.de, 26.06.2015
Warum lassen sich Merkel & Co. so von den Griechen quälen? bild.de, 26.06.2015 [Wer so schlau ist und die Aufname der Griechen trotz ihrer gefälschten Fantasiezahlen in die EU durch Schröder und Eichel nicht zumindest scharf kritisiert oder sich dem entgegenstellt und sich den Griechen dann mit “Scheitert der Euro, scheitert Europa” permanent ausliefert, der will die Farce eben bis zum Ende durchhalten. Es wäre ja noch schöner, diese krassen Amateur-Fehler auch noch öffentlich einzugestehen. Dazu sagt lemonde.fr heute in einem Artikel, der sich mit den scheinbar unterschiedlichen Auffassungen von Merkel und Schäuble in der Griechenlandfrage und ihrer seit über 15 Jahren andauernden Rivalität beschäftigt: “Elle sait également qu’un Grexit constituerait un échec personnel majeur, pour elle qui n’a cessé de répéter que « l’euro est bien plus qu’une monnaie » et que « si l’euro échoue, l’Europe échoue. »”]

Ist Europa kaputt, wenn Griechenland wegbricht? focus.de, 25.06.2015 [Die Antwort lautet: Im Prinzip ja. Aber nur, wenn der Schwanz weiterhin mit dem Hund wackelt. Im Klartext: Nichts ist beständig als der Wandel. Scheidet Griechenland aus dem Euro und aus der EU, dann ist das ganz normales Tagesgeschäft, dem jeder Staat, jede Stadt, jede Kommune, jede Firma, jeder Verein, jede Familie und jede Person Tag für Tag aufs Neue nachgeht. Überall gibt es täglich Veränderungen. Das Horrorszenario “Europa geht kaputt” dient nur dem Zweck bestimmter Ideologien.]
Merkel mahnt Einigung bis Montagmorgen an bild.de, 25.06.2015 [“Nach BILD-Informationen aus der griechischen Regierung ging Athen schon gestern nicht von einer Einigung vor Montag aus. „Wenn eine Einigung, dann überhaupt erst am Montag“, ließ ein Regierungsmitglied gegenüber BILD verlauten. Ohnehin werde Athen keiner Einigung zustimmen, in der nicht eine Umschuldung von Verbindlichkeiten beim Internationalen Währungsfonds (IWF) oder ein Schuldenschnitt enthalten ist.”]
Griechenlandkrise: Gläubiger stellen Tsipras vor die Wahl spiegel.de, 25.06.2015
[“Die bisherige Taktik der griechischen Seite hat die Europäer und den IWF nachhaltig verärgert. Immer wieder stellten Tsipras oder Varoufakis Maßnahmen, die schon längst vereinbart waren, wieder infrage. Oder sie äußerten harsche Kritik an Maßnahmen, die sie selbst gefordert hatten.”]
Griechen bleiben hart – die Geldgeber auch faz.net, 25.06.2015 [Ernste, betretene oder gar peinlich berührte Gesichter sind auf dem Foto zum Artikel nicht zu erkennen.]
Es muss eine Einigung am Wochenende geben – oder es ist aus welt.de, 25.06.2015
Griechischer Minister wirft Schäuble Aufruf zum Grexit vor focus.de, 25.06.2015 [Leider hat Schäuble bisher nicht zum Grexit aufgerufen. Hätte er das mal gemacht, und zwar schon vor Jahren: dann wären großen Teilen des griechischen Volkes viel Leid erspart geblieben und die griechische Elite hätte gelernt, dass finanzielle Disziplin eben nicht “kreatives Finanzjonglieren zum Füllen der eigenen Taschen und Vermeidung von Steuerzahlungen”, sondern eben… finanzielle Disziplin bedeutet. Man schaue sich an, wie gut Spanien und Portugal ihre Hausaufgaben gemacht haben. In Griechenland entfällt 55% des BIP auf den staatlichen Sektor. Um diesen noch weiter aufblähen zu wollen, muss man schon ein griechischer Syriza-Minister sein.]
Top-Ökonom Sinn: Warum Griechenland nur mit der Drachme überleben kann focus.de, 25.06.2015 [Man sollte nicht vergessen: Hans-Werner Sinn ist Präsident einer Leibniz-Gesellschaft. Diese und damit Sinn selbst sind zur Wahrheit verpflichtet. Darin unterscheiden sie sich fundamental von so manchem Politiker und Bürokraten.]
Wegen dieser bizarren Rentenregeln gibt es keine Einigung mit Griechenland focus.de, 25.06.2015 [Griechenland gönnt sich nicht nur eines der teuersten, sondern auch eines der verrücktesten Rentensysteme. Ein must read für alle, die einmal etwas richtig Schräges lesen möchten.]
Griechenland-Poker: Ihr Wahnsinnigen! spiegel.de, 25.06.2015 [“bar jeder Vernunft”, “verrückt”, da könne man ja “gleich Lustreisen zum Mond besteuern” – so werden in diesem Artikel die verschiedenen griechischen Vorschläge zur Lösung der Griechenlandkrise bezeichnet. Kein Wunder. Sie sind es.]
Schuldenkrise: Angela Merkel, die letzte Hoffnung Griechenlands spiegel.de, 25.06.2015 [Selbstverständlich. Wer ständig trommelt “Scheitert der Euro, scheitert Euro”, der kann ja nicht auf einmal erklären, dass diese Aussage entweder Unsinn ist oder gar nicht so gemeint war.]
“Es gibt keine Alternative”: Griechische Zeitung schockt mit geschmacklosem Auschwitz-Vergleich focus.de, 25.06.2015 [Der Euro als Garant für den Frieden in Europa? Daran können wirklich nur Dummköpfe glauben. Aber es gibt eine Lösung: die Wirklichkeit einfach nicht zur Kenntnis nehmen.]
Tsipras und Varoufakis setzen darauf, dass Europa einknickt focus.de, 25.06.2015 [Diese Krise zeigt die gewaltigen Strukturprobleme der EU und auch Griechenlands auf. Immer nur darauf zu hoffen, das die Mitgliedsstaaten schon ihr Hausaufgaben machen werden, ohne dass man Mittel zur Durchsetzung in der Hand hat, war und ist an Dummheit nicht zu überbieten.]
Gläubiger verzichten auf Athens Zustimmung faz.net, 25.06.2015 [Die Grafik am Ende des Artikels zeigt auf erschreckende Weise, “wie sorglos die griechische Regierung mit ihrem Land umgeht”. (Zitat von Österreichs Finanzminister Hans Jörg Schelling]
Konkursverschleppung durch die EZB faz.net, 25.06.2015 [Ein sehr guter Artikel, der den Irrsinn sehr anschaulich erklärt. “„Die Grenze zwischen Ela und Konkursverschleppung ist fließend“, kritisiert die langjährige oberste deutsche Bankenaufseherin, Elke König, mit Blick auf Griechenland.” Und auch Giannis Varoufakis wird zitiert: “Kurz vor seiner Wahl zum Finanzminister schrieb Giannis Varoufakis in seinem Blog in dankenswerter Klarheit: „Das Ela-System gestattet einfach nur den bankrotten Banken, die ein bankrotter Fiskus nicht zu retten vermag, sich von der Bank of Greece Geld gegen Pfänder zu leihen, die nicht viel wert sind.“ Die Pfänder, die sie bei der Notenbank hinterlegen, sind zum Teil sehr dubios. Dazu zählen vom Staat garantierte Bankanleihen für 50 Milliarden Euro. „Phantomanleihen“ nannte Varoufakis diese Papiere.”]
Tsipras ist der Chancentod der Schuldenkrise welt.de, 25.06.2015 [Sehr treffender Artikel. Hans-Werner Sinn sah sich gestern abend völlig zu Recht sogar genötigt, zum Tsipras-Parteifreund Chondros bei Anne Will zu sagen: “Ach, das ist doch Käse, was Sie sagen. Absoluter Quatsch.” Was Syriza zum Umgang mit ihren Schulden zu sagen hat, ist schon seit langem Käse. Es ist aus deutscher Sicht und aus Sicht aller anderen EU-Mitglieder Irrsinn, so viel Zeit in solch einen Käse zu stecken. Was kann man von Leuten, die einen solchen Blödsinn schwafeln, an hilfreichen Taten zur Lösung der Krise erwarten? Gar nichts. Zu Gesine Schwan sagte Sinn: “Es ist ja eine Hochnäsigkeit, die ich hier höre, gegenüber der Wissenschaft. Das ist ja unglaublich.” Das ist das eigentliche Problem für uns: die deutschen Nieten, die es überhaupt erst haben so weit kommen lassen. Als Gesine Schwan dann mit merkwürdigem Geschwurbel zu retten versuchte, was noch zu retten war, konterte Sinn:  “Was reden Sie denn hier? Das sind doch alles leere Behauptungen, die Sie hier aufstellen.” Sinn war einfach großartig, Schwan als eine linke Plaudertasche hoffentlich nur weit unter ihrer Normalform, bei der man sich fragte, ob sie ihren Verstand zu Hause gelassen hatte.

Großes Kino durften wir Zuschauer dann erleben, als Gesine Schwan aus dem Unsinn-Reden gar nicht mehr herausfand, eine wilde Wirtschaftshypothese nach der anderen ausstieß, von Hans-Werner Sinn auf ihren mangelnden ökonomischen Sachverstand hingewiesen wurde und dann antwortete: “Ich will Ihnen sagen, dass ich fast jeden Monat ein so dickes Buch zu Ihrer Ökonomie lese, um das zu verstehen.” Worauf Sinn erwiderte: “Dann haben Sie es offenbar noch nicht verstanden, wie eine Abwertung wirkt.” Endlich war Schwan daraufhin für kurze Zeit ruhig. Eine Wohltat für uns Zuschauer.]
Gesine Schwans Vorwurf an die „neoliberalen Institutionen“ faz.net, 25.06.2015 [Es heißt hier: “Das erlebt man selten, wie sich zwei herausragende Vertreter ihrer Profession wechselseitig die Reputation zu entziehen versuchten.” Ich habe hier nur einen herausragenden Vertreter seiner Profession erlebt, der im übrigen dem anderen Vertreter nicht die Reputation zu entziehen suchte, sondern nüchtern Fakten feststellte. Gesine Schwan hat ihrer Reputation jedenfalls immens geschadet. Als Student würde ich nicht auch nur 10 Minuten in einer ihrer Vorlesungen sitzen wollen… falls sie denn noch lehrt.]
Abreise ohne Kompromiss faz.net, 25.06.2015
Griechenland-Talk bei Anne Will: “Sie stricken hier an einer Opferlegende” spiegel.de, 25.06.2015 [Gestern abend bei Anne Will. Gesine Schwans “Argumentation” war ein schlechter Witz; die Dame scheint völlig verblendet von sozialistischen Utopieträumen und meint zu allem Überfluss auch noch, zur Unterstützung ihrer schwachen Argumente auf ihre “Urinstinkte” verweisen zu müssen. Welcher Geistesriese hatte sie seinerzeit eigentlich als Kandidatin für den Posten des Bundespräsidenten vorgeschlagen? OMG! So oft, wie der arme Norbert Röttgen den Kopf schütteln musste, müsste er heute morgen eigentlich mit Kopfschmerzen aufgewacht sein. Gut sein vom Spiegel in den Titel genommener Hinweis (wenngleich nicht ganz richtig zitiert, aber wir kennen ja unseren Spiegel) an Gesine Schwan: “Sie stricken hier eine Opferlegende zugunsten einer bestimmten Regierung. Das hilft denen nicht und das ist auch nicht in Ordnung. Die Fakten sind wirklich klar. … Wir haben offensichtlich unterschiedliche Wahrnehmungen.” Giorgos Chondros (“Ich muss noch was anderes sagen, damit das auch klar wird.”) zuzuhören war wieder einmal reine Zeitverschwendung. Seine Aussagen kann man einfach nicht ernst nehmen. Da kommt einem sofort der von den Engländern verwendete Begriff der “oxygen thieves” in den Sinn. Sogar Rolf-Dieter Krause aus dem ARD-Studio Brüssel konnte sich nicht zurückhalten und musste lachen.

Noch eine Kostprobe von Herrn Chondros? Ok. Wir streben eine “ökonomisch nachhaltige und politisch vertretbare Vereinbarung” an. “Und wir tun alles wirklich dafür, um zu so einer Vereinbarung zu kommen. Ich bin auch der Zuversicht, dass wir zum Schluss doch eine solche Vereinbarung schaffen werden, die im Interesse beider sein werden – sowohl dem griechischen Volk als auch dem europäischen Projekt. Trotz aller Abstriche, die wir machen müssen. Weil wir das schon deutlich gesagt haben und der Herr Tsipras hat das auch gesagt: dieser Vorschlag ist nicht unser Programm, ist nicht unser Wahlversprechen, sondern es ist sozusagen das, was wir mit unseren Partnern in all diesen Monaten ausgehandelt haben. Syriza ist eine sehr demokratische, offene Partei mit einem sehr starken internen Dialog. Das ist hier vielleicht nicht so einfach zu verstehen, aber wir sind eine solche Partei. Wir werden das diskutieren und zum Schluss werden wir das Nötige machen. Das heißt, wenn dieser Vorschlag
wirtschaftlich nachhaltig und politisch vertretbar ist, wird ihm von der gesamten Syriza und von der gesamten Regierungsmehrheit zugestimmt im Parlament. Da brauchen Sie wirklich keine Angst haben.” Bei so viel ********* Schwafelei kann einem schon die Spucke wegbleiben. Und das, was anschließend von Herrn Chondros kam, war noch schlimmer. Hans-Werner Sinn konnte zu Recht nur mit dem Kopf schütteln und hat Herrn Chondros anschließend mit einer bewundernswerten Geduld das Einmaleins des Wirtschaftens erklärt… das in Deutschland im übrigen jede rechtschaffene Hausfrau/ Hausmann beherrscht.]
Rückt der Grexit näher? Tsipras zieht Sparmaßnahmen bei Rente zurück focus.de, 25.06.2015 [Tsipras beweist: Versprechen einer griechischen Regierung sind – zumindest bis zum heutigen Tag und bis zum Beweis des Gegenteils – wertlos. Da sie nicht einmal das Papier wert sind, auf dem sie stehen, hat man ja auch lange versucht, sie nur mündlich zu übermitteln. Das zumindest war folgerichtig.]
Einigung schon wieder vertagt – auch der Nacht-Gipfel mit Tsipras platzt focus.de,, 25.062015 [Was hätte man auch anderes erwarten können? Die Linksextremisten der griechischen Syriza wollen einfach alles geschenkt haben, also ein Leben auf lau. Sie glauben fest daran, dass sie die Gläubiger auch weiterhin für dumm verkaufen können. Das ist die einzige Konstante, die sich durch ihre Verhandlungslinie zieht.]

Streit um Griechenlands Reformplan: Madame Lagarde hat nachgerechnet spiegel.de, 24.06.2015 [Und was wird das Ergebnis sein? Richtig. Die Maßnahmen reichen nach Ansicht des IWF nicht aus, um die griechische Volkswirtschaft langfristig zu stabilisieren. Gut, dass der IWF nicht mehr auf die leeren Versprechungen aus Griechenland hereinfällt.]
Linker Syriza-Politiker zu Reformplänen: “Deutschland ist der Problemstaat” spiegel.de, 24.06.2015
Gnadenlos mit dem Rotstift – Dokument aufgetaucht: Das fordern die Geldgeber von Athen focus.de, 24.06.2015 [Und was sagt die griechische Regierung dazu? Ganz einfach: “Wie mehrere Medien berichten, ließen “Athener Regierungskreise” bereits wissen, dass die Forderungen der Geldgeber “unmöglich akzeptiert” werden könnten.” Die Farce geht weiter – was ja nun wirklich nicht überrascht.]
Die Griechen diskutieren längst über Neuwahlen welt.de, 24.06.2015
Wie es um Griechenlands Wirtschaft steht sueddeutsche.de, 24.06.2015
Eine Rettung, die das Problem nicht löst faz.net, 24.06.2015
Griechenland vor Bankrott: Gläubiger schmettern Reformliste von Tsipras ab focus.de, 24.06.2015 [Endlich ein Lichtstreif am Horizont! Lasst die griechischen Syriza-Extremisten in Athen ruhig toben. Endlich hat anscheinend auch der schlimmste Sozialist unter den Politikern auf Seiten der Gläubiger das falsche griechische Spiel durchschaut. Tsipras: “Dass bestimmte Gläubiger darauf beharren, Reformmaßnahmen nicht zu akzeptieren, ist bislang nie vorgekommen, weder in Irland, noch in Portugal.” Mag sein. Es ist aber auch noch nie vorgekommen, dass ein Land eine Gruppe von anderen Ländern so dreist zu erpressen und für dumm zu verkaufen versucht wie Griechenland. Und dass ein Land so viele ungenügende, ja schon lächerliche Vorschläge macht und sich dann auch noch erdreistet, diese als “Reformvorschläge” zu bezeichnen.]
Tsipras kritisiert ablehnende Haltung der Gläubiger welt.de, 24.06.2015 [Tsipras’ Kritik ist schon verständlich. Unerhört, dass Gläubiger die Frechheit besitzen, einfach ihr Geld wiederhaben zu wollen – selbst wenn das auf Jahrzehnte ausgelegt ist.]
Jetzt sind alle für den Grexit (so wie BILD) bild.de, 24.06.2015 [Eine passendere Überschrift wäre: “Bild hat am längsten geschlafen”]
Griechen haben Hunderte Tonnen Gold gebunkert – und will nicht verkaufen focus.de, 24.06.2015 [Warum auch soll Griechenland für sein Handeln, besser seine Unterlassungen, selbst Verantwortung übernehmen? Mit dem Finger auf die EU und Deutschland zu zeigen ist doch viel bequemer.]
Athen sieht nur noch wenige offene Themen faz.net, 24.06.2015 [Wetten, dass ihre Goldbestände nicht dazugehören?]
Athener Ökonomen kritisieren Kompromiss faz.net, 24.06.2015 [Sind das vielleicht die Ökonomen, die die griechischen Regierungen bisher so prima beraten haben?]
Reformvorschläge aus Athen: IWF stellt sich angeblich bei Griechenland-Rettung quer spiegel.de, 24.06.2015 [Der IWF soll nach diesen Informationen vollkommen zu Recht unzufrieden mit der jüngsten griechischen Reformvorschlagsliste sein. “Die darin versprochenen Maßnahmen seien zu unkonkret und setzten zu sehr auf Steuer- und Abgabenerhöhungen statt auf Ausgabenkürzungen.” Mir ist kein griechischer “Reformvorschlag” bekannt, der nicht unter diesem erheblichen Mangel leidet.]
Angst vor Kapitalkontrollen: Die Griechen räumen ihre Banken leer spiegel.de, 24.06.2015 [Wie die griechischen Banken trotzdem flüssig bleiben, erklärt sueddeutsche.de: “Damit die Banken diese Geldabflüsse verkraften können und weiterhin Scheine aus dem Geldautomaten kommen, müssen sie zahlungsfähig bleiben. Um das zu garantieren, greift die Europäische Zentralbank (EZB) ein und vergibt Notkredite an die griechische Zentralbank. Gegen Sicherheiten gibt die Notenbank in Athen die Kredite an die Banken weiter.” Dass die EZB allerdings wirkliche “Sicherheiten” erhält, darf  getrost bezweifelt werden.]

Ökonomen warnen vor „faulem Kompromiss“ mit Griechenland faz.net, 23.06.2015
Wie es jetzt mit Griechenland weitergeht sueddeutsche.de, 23.06.2015
Tsipras gerät in seiner Partei in Bedrängnis welt.de, 23.06.2015
Eine Zangengeburt faz.net, 23.06.2015 [Merkel: „Was Griechenland heute vorgelegt hat, ist ein gewisser Fortschritt.“]

Habermas: Warum Merkels Griechenland-Politik ein Fehler ist sueddeutsche.de, 22.06.2015 [Habermas stellt fest: “Man ist versucht zu sagen, das Recht der Europäischen Verträge muss von deren Hütern nicht direkt gebeugt, aber doch gebogen werden, um von Fall zu Fall missliche Konsequenzen jener Fehlkonstruktion der Währungsgemeinschaft auszubügeln, die – wie Juristen, Politologen und Ökonomen seit vielen Jahren immer wieder nachgewiesen haben – nur durch eine Reform der Institutionen behoben werden kann.” Das ist sehr, sehr vorsichtig ausgedrückt.]
Krisengipfel zu Griechenland: Euro-Gruppe erwartet Einigung nicht vor Donnerstag spiegel.de, 22.06.2015 [Oh! Schon wieder eine allerletzte Frist.]
Das müssen die Griechen bieten, damit die Geldgeber einlenken focus.de, 22.06.2015 [Wenn ich diesen Artikel lese, komme ich nicht umhin festzustellen: die griechische Regierung bietet so gut wie gar nichts und hat es sich auf dem von den übrigen EU-Mitgliedern bezahlten weichen Sofa so richtig schön bequem gemacht.]
“Wie sollen wir ohne Vorschläge etwas vorbereiten?” welt.de, 22.06.2015 [Der Kindergartengipfel nimmt seinen Lauf. Wie können sich erwachsene Menschen nur so vorführen lassen?]
100 EZB-Milliarden stehen in Griechenland auf dem Spiel welt.de, 22.06.2015
Dijsselbloem weiß nicht, ob das Angebot aus Athen ausreicht welt.de, 22.06.2015
Bundestag muss Griechenland in Notsitzung retten welt.de, 22.06.2015
Schäuble sieht keine “substanziellen Vorschläge” aus Athen welt.de, 22.06.2015
Schicksalstag: Heute geht es nicht nur um Athens, sondern auch um Merkels Zukunft focus.de, 22.06.2015 [Lange hieß es aus berufenem Mund: „Scheitert der Euro, scheitert Europa.“ Seit kurzem heißt es: “Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.” Beides sind keine besonders hellen Losungen. Wie wäre es einmal mit: “Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.” oder “Ein Mann, ein Wort.” oder “Im Leben gibt es nichts geschenkt.”?]
Griechenland im Schuldenstreit: Freunde vergrault, Gegner gestärkt spiegel.de, 22.06.2015
„Der Grexit ist die Rettung“ faz.net, 22.06.2015 [Vernünftige Vorschläge von Hans-Werner Sinn]
“Tsipras will einen Flächenbrand in ganz Europa” welt.de, 22.06.2015
So will Tsipras fünf Milliarden Euro sparen welt.de, 22.06.2015
„Euro hat uns größtmöglichen Schaden zugefügt“: Griechen protestieren gegen EU focus.de, 22.06.2015
Wütende Griechin klagt an: “Dr. Schäuble behandelt uns alle wie Hunde” focus.de, 22.06.2015
Juncker bezweifelt schnelle Einigung focus.de, 22.06.2015 um 11:52 Uhr
Wie Merkel durch die Krise steuert sueddeutsche.de, 22.06.2015
So denken andere Länder über Griechenland sueddeutsche.de, 22.06.2015
Das sind die neuen Vorschläge aus Athen sueddeutsche.de, 22.06.2015
Neuer Kompromissvorschlag aus Griechenland: “Eine Zangengeburt” spiegel.de, 22.06.2015
Unser Problem? Euer Problem! faz.net, 22.06.2015 [Klaus-Dieter Frankenberger hält sehr richtig fest: “Es ist traurig und dreist, dass Athen den Wunsch seiner Partner auszunutzen sucht, die Währungsunion zusammenzuhalten und es nicht auf einen „Grexit“ ankommen zu lassen. Traurig und dreist ist es, dass Griechenlands Versagen als Staat und als Wirtschaft den Partnern um den Hals gehängt oder gleich ganz in Berlin abgeladen wird.]
Kommission lobt neue Reformvorschläge aus Athen welt.de, 2206.2015 [Wer’s glaubt, wird selig.]
Unternehmer wollen die Drachme nicht faz.net, 2206.1960

EZB-Geld für griechische Banken: Berliner Politiker fordern Sofort-Stopp der Notfallhilfe spiegel.de, 21.06.2015
Tsipras spricht von„endgültiger Lösung“, Brüssel weiß von nichts faz.net, 21.06.2015
„Endgültige Lösung“ für die Griechenland-Krise? Das ist Tsipras‘ 5-Punkte-Plan focus.de, 21.06.2015 [Dieser “Plan” heißt heißt im Klartext: “Gebt uns sehr viel mehr Geld und vertraut uns.” Wer das tut, muss schon mit dem Klammerbeutel gepudert sein.]
“Die Griechen ignorieren die eigene Verantwortung” welt.de, 21.06.2015 [Michael Hüther schlägt unter anderem vor: “Allerdings müsste die Glaubwürdigkeit solcher Verpflichtungen gesichert werden, indem Griechenland bei Nichterfüllung vorab in einer völkerrechtlichen Vereinbarung eine Zwangsvollstreckung einzelner Zahlungssäumnisse akzeptiert – zum Beispiel die zeitweise Abtretung von Steuerhoheit. Die griechische Regierung hat es dann in der Hand, ihre Würde kann sie sich nur selbst nehmen.”]
“Wir können nicht mehr mit Erpressungen leben” welt.de, 21.06.2015 [Aus deutscher Sicht sieht es doch so aus, dass Griechenland uns laufend erpresst. Warum sollen wir schuften, damit die Griechen einen hohen Lebensstandard haben? Können sie nicht selbst dafür arbeiten? Das ist ja eine tolle EU – Umverteilungswahn at its worst.]
Hektik vor Euro-Gipfel: Brüssel hofft auf Angebot aus Athen in letzter Minute spiegel.de, 21.06.2015
Athen muss Gehälter und Renten kürzen faz.net, 21.06.2015 [Die Regierung Tispras scheint ein veritables Kasperletheater zu sein. Mit Zahlen haben sie es nicht besonders.]
Der griechische Irrtum faz.net, 21.06.2015 Der Autor sagt: “Was sich seit 2009 in Athen vollzieht, ist .. ein schmerzhafter Prozess des Gesundschrumpfens.” Recht hat er. Und: Es gibt kein “griechisches Geburtsrecht darauf, in der oberen Hälfte der europäischen Einkommensskala mitzuspielen.”
Gerüchte um Tsipras: Droht eine Trennung von seiner Frau, wenn er einknickt? focus.de, 21.06.2015 [Anders kann man sich diese Posse auch nicht mehr erklären.]

Martin Schulz fordert EU-Austritt bei Euro-Austritt welt.de, 20.06.2015 [Erstaunlich! Will der Linkspopulist jetzt all jene, die seit vielen Jahren vor der griechischen “Nonchalance” gewarnt haben, rechts überholen? Zitat: „Was nicht geht: aus dem Euro ausscheiden, seine Schulden nicht zurückzahlen, aber erwarten, dass die Mittel aus dem EU-Haushalt weiter fröhlich fließen.“]
Warum wir den Griechen unseren Dank schulden welt.de, 20.06.2015 [Das ist weit hergeholt. Allerdings nutzt Broder diesen Kunstgriff und zeigt prima die Dummheit, die Weltferne und das Versagen der politisch Verantwortlichen auf. Und Broder zollt Max Otte Respekt – das finde ich gut. Auch der Klartext zu Merkels Blabla gefällt mir: “In dem Satz “Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg” steckt ein autoritäres Potenzial, eigentlich schon eine totalitäre Gebrauchsanweisung.” Zur Hochform läuft Broder bei Claudia Roth auf und stellt sie mit ihrem eigenen hohlen Geschwätz bloß. Nicht, dass das schwierig wäre.]
EU-Führung will sich mit Reform gegen Krisen wappnen welt.de, 20.06.2015 [Da wacht doch nicht etwa endlich jemand auf? Die EU-Führung spielt doch bisher Beamten-Mikado: wer sich zuerst bewegt, hat verloren.]
Varoufakis sieht Verantwortung bei Merkel faz.net, 20.06.2015 [Klar. Griechenland hat 320 Milliarden Schulden, ist unfähig, vernünftig Steuern zu erheben und Merkel ist verantwortlich.]
Grexit oder nicht? Die ultimative Pro- und Contra-Liste welt.de, 20.06.2015
Griechisches Doppelspiel focus.de, 20.06.2015
Griechischen Banken geht das Geld aus welt.de, 20.06.2015
“Haben Varoufakis’ Initiative alle nicht verstanden” welt.de, 20.06.2015

Griechischer Prüfausschuss nennt Schulden “illegal” welt.de, 19.06.2015 [Selbstverständlich! Wo bitte darf ich für den Schuldenerlass unterschreiben?]
„Der Grexit würde den Euro sogar aufwerten – aber die Griechen hätten ein Problem“ focus.de, 19.06.2015 Theo Waigel: “Griechenland hätte nie in die Euro-Zone aufgenommen werden dürfen.” Und: “Eine tragfähige Lösung kann .. nicht darin bestehen, dass das Land, dem man geholfen hat und dem man auch weiter helfen will, andere erpresst.” Und: “Es kann so nicht weitergehen. Ansonsten führt das zu einem Vertrauensverlust Europas. Abgesehen davon hat Europa auch andere Probleme: Die Ukraine-Krise, Europas Rolle in der Welt, das Freihandelsabkommen TTIP sind wichtige Themen, die gelöst werden müssen.”

Neben dem Grexit droht Athen auch der EU-Austritt welt.de, 18.06.2015
Trennungsgeld für Griechenland capital.de, 18.06.2015
Was Merkels kalte Worte im Griechen-Poker bedeuten welt.de, 18.06.2015
Jetzt geht’s um Griechenlands Rente faz.net, 18.06.2015
„Wir haben kein Mandat, den Euro zu verlassen“ faz.net, 18.06.2015 [Bei Scheitern der Gespräche soll das griechische Volk über den Grexit abstimmen.]
Regierungserklärung: “Griechenland hat wichtige Strukturreformen verschleppt” welt.de, 18.06.2015
“Griechenlands Verhalten ist nicht mehr hinnehmbar” welt.de, 18.06.2015
Weidmann warnt Griechen vor „schwerwiegenden Konsequenzen“ faz.net, 18.06.2015
Drohende Staatspleite: Ein Plan B für Griechenland spiegel.de, 18.06.2015
“Europa ist im Kern zerstört” Hamburger Abendblatt, 18.06.2015, Seite 4 [Zu mehr waren die  Verantwortlichen in der EU und in Deutschland nicht fähig.]

Starre Fronten im griechischen Schuldendrama faz.net, 17.06.2015
Wie Athen plötzlich eine frische Geldquelle entdeckt welt.de, 17.06.2015
Was, wenn Griechenland niemals geblufft hat? welt.de, 17.06.2015 [Oder anders gefragt: Was, wenn Griechenland in Wahrheit von vornherein ohnehin nur 1% seiner Schulden zurückzahlen und die restlichen 99% unter “Solidarität” abbuchen wollte?]
Athen will mit Amnestie für Steuersünder Geld einnehmen focus.de, 17.06.2015 um 12:37 Uhr [Hoffentlich bleibt es nicht wieder bei der Ankündigung.]
Griechenlands Notenbank warnt vor Euro-Aus faz.net, 17.06.2015 [Die Notenbank versucht, der griechischen Regierung Vernunft und Verstand einzubläuen.]
In Griechland brechen die Steuereinnahmen ein focus.de, 17.06.2015 um 10:01 Uhr [Da fragt man sich unwillkürlich: Welche? Die seit Jahrzehnten von den Reedern nicht erhobenen? Aber davon abgesehen: es handelt sich u.a. um die Mehrwertsteuer, weil viele Griechen ihren Konsum einschränken (müssen). Und die reichen Griechen, die ihr zumeist unversteuertes Geld bereits anderswo in Europa investiert haben, lieber dort konsumieren. Aber die unversteuerten Milliarden Euro in der Schweiz lässt die griechische Regierung ja lieber unangetastet, trotz des starken Drängens der Schweiz. Unglaublich.]
Verhandlungen mit Griechenland: Österreichs Kanzler startet letzten Versuch spiegel.de, 17.06.2015 [Im Artikel heißt es: “Der französische Finanzminister Michel Sapin warnte am Dienstag vor unkalkulierbaren Risiken eines Grexit.” Wenn also im Umkehrschluss die europäische Rettungspolitik für Griechenland der letzten Jahre kalkulierbar gewesen ist, dann hätte ich viele Politikernamen, die ich für ihr Versagen und den angerichteten Schaden gern vor Gericht sähe. Und könnte Monsieur Sapin uns bitte erklären, inwiefern ein Weiterwursteln wie bisher nun auf einmal kalkulierbar wäre? Einmal abgesehen davon, dass die Kalkulationen der französischen Sozialisten allein nur im eigenen Land schon eine Farce sind.]
Das ist die rote Linie im Streit mit Griechenland welt.de, 17.06.2015 [Wieder einmal?]
Ton wird immer rauer: Varoufakis macht sich über Juncker lustig focus.de, 17.06.2015 [Nun, das ist aber nichts Neues. Griechische Regierungen machen sich bereits seit vielen Jahren über die EU-Kommission lustig.]
Frau Bundeskanzlerin, diese Rede wollen wir von Ihnen hören bild.de, 17.06.2015 um 07:27 Uhr
Berlin in der Griechenland-Krise: Wer zuckt, verliert spiegel.de, 17.06.2015 [Hier geht es aber nicht um das Beamtenmikado in der griechischen Verwaltung.]
Varoufakis greift Juncker scharf an bild.de, 17.06.2015 um 07:18 Uhr

Merkel-Vertrauter: Notfalls auch ein Grexit faz.net, 16.06.2015 [Notfalls? Wieso notfalls?]
Bosbach: “Bei Griechenland gibt es nur noch die Alternativen teuer oder sehr teuer” focus.de, 16.06.2015 [Lesenswert]
Das Publikum hat die Nase voll faz.net, 16.06.2015
“Dann werden sie die Auflösung Europas ertragen müssen” welt.de, 16.06.2015 um 12:26 Uhr [Frecher Größenwahn – Varoufakis außer Rand und Band]
Griechenland ist ein gescheiterter Staat welt.de, 16.06.2015 [Lesenswert]
Max Otte: “Zocker sollten auf Dummheit der Europäischen Union vertrauen“ focus.de, 16.06.2015 [Lesenswert]
Zwingen uns die USA, die Griechen weiter im Euro zu dulden? focus.de, 16.06.2015 [Besonders lesenswert]
Das Publikum hat die Nase voll faz.net, 16.06.2015 [Lesenswert]
SPD und Union in der Griechenland-Krise: Die Stimmung in Berlin kippt spiegel.de, 16.06.2015
Varoufakis will keine neue Reformliste präsentieren sueddeutsche.de, 16.06.2015 [Varoufakis fordert von Merkel eine “Speech of Hope” – na prima. Lasst uns gemeinsam auf ein Wunder warten und Hosiana rufen.]

Zitate vom 15. Juni 2015
CDU-Vize Volker Bouffier: „Wir dürfen uns auch nicht zum Affen machen.“
Finanzminister Janis Varoufakis: „Heute ist ein schöner Tag. Die Sache ist kristallklar: Endlich sind wir an den Punkt gelangt, wo die Partner Entscheidungen treffen müssen.“
CDU-Vorsitzende Julia Klöckner: “Solidarität ja, aber wir sind nicht blöd.”
Ifo-Chef Hans-Werner Sinn: “Ob die Fortsetzung des jetzigen Kurses für die Demokratie förderlich ist, wage ich zu bezweifeln.“
Bundesbank-Präsident Jens Weidmann: „Der Ball liegt ganz eindeutig im Feld der griechischen Regierung.“
Alexis Tsipras: „Wir werden geduldig abwarten, bis die Institutionen auf eine realistische Position einschwenken.“

Drohender Grexit “ist die Rettung” welt.de, 15.06.2015 [Video, sehr sehenswert: Professor Hans-Werner Sinn erklärt die Vorteile des Grexit]
Euro-Länder verständigen sich auf Griechenland-Notfallplan sueddeutsche.de, 15.06.2015 [Lesenswert]
Tsipras wirft der Troika “Jahre der Plünderei” vor welt.de, 15.06.2015 [Prädikat Schaumschlägerei]
Juncker stellt Bedingungen für Rückkehr zu Gesprächen welt.de, 15.06.2015, 14:19 Uhr [Prädikat Schaumschlägerei]
Oettinger über drohende Pleite: “Griechenland würde ab 1. Juli ein Notstandsgebiet” spiegel.de, 15.06.2015 [Lesenswert]
“Ich warte geduldig”: Tsipras’ neueste Forderung zeigt seine Arroganz focus.de, 15.06.2015 (10:30 Uhr) [Prädikat Schaumschlägerei]
Hans-Werner Sinn: “Bei Griechenland sind die Entscheidungen gefallen” welt.de, 15.06.2015 [Lesenswert]
Varoufakis drängt auf Schuldenschnitt faz.net, 15.06.2015 [Prädikat Schaumschlägerei]

Dieser CDU-Politiker fordert den Grexit welt.de, 14.06.2015 [Lesenswert]
SPD-Mann nennt Varoufakis “politischen Irrläufer” welt.de, 14.06.2015 [Sand in die Augen]
Griechenland-Krise: Juncker bricht Vermittlungsversuch ab spiegel.de, 14.06.2015 [Sand in die Augen]
Juncker bricht Verhandlungen mit Griechenland ab faz.net, 14.06.2015 [Sand in die Augen]

Ela-Kredite in Athen erreichen fast Rekordniveau faz.net, 13.06.2015 [Lesenswert]
Griechenland nicht um jeden Preis halten faz.net, 13.06.2015 [Lesenswert]
Die Eurozone ruft das Grexit-Schreckgespenst faz.net, 13.06.2015 [Lesenswert]
IWF-Vertreter kehren zu Gesprächen mit Griechenland zurück faz.net, 13.06.2015 [Lesenswert]
Brüssel bricht das große Tabu in der Griechenland-Frage welt.de, 13.06.2015 [Sand in die Augen]

Knicken die Griechen jetzt doch ein? bild.de, 12.06.2015 [Sand in die Augen]
Euro-Länder planen erstmals für mögliche Pleite Griechenlands sueddeutsche.de, 12.06.2015 [Sand in die Augen]
La zone euro se prépare au scénario d’un défaut grec lemonde.fr, 12.06.2015 [Sand in die Augen]
“Dann steht die griechische Regierung alleine da” welt.de, 12.06.2015 [Sand in die Augen]
Juncker verrät, welche Staaten viel mehr von Athen fordern als Merkel focus.de, 12.06.2015 [Lesenswert]
Insider: Seit dem letzten Treffen mit Tsipras redet auch die Kanzlerin von Grexit focus.de, 12.06.2015 [Lesenswert]
Grexit-Pläne in Berlin – “Die Kanzlerin weiß jetzt, dass die Zeit nicht mehr reichen wird“ focus.de, 12.06.2015 [Sand in die Augen]

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Lasst lieber die Griechen gehen als die Briten!
welt.de, 11.06.2015 [Lesenswert]
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Schuldenstreit mit Griechenland: Neuer Gipfel – gleiches Ergebnis spiegel.de, 11.06.2015
CDU/CSU und Griechenland – 311 Abgeordnete in unbequemer Lage sueddeutsche.de, 11.06.2015

Warum im Griechen-Poker nur noch Kaltblütigkeit zählt welt.de, 10.06.2015 [Lesenswert]
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Ich kommentiere bereits seit vielen Jahren Politik, ganz gleich, ob es sich um kommunale, Landes-, Bundes- oder internationale Themen handelt. Nachstehend ein Artikel, den ich bereits am 10. Februar 2012 auf cdu-schenefeld.de veröffentlicht habe. Traurig ist, dass der Artikel nichts von seiner Aktualität verloren hat. Der laute Ruf der Politiker, die derzeit sagen “Heute haben wir endlich das Umfeld geschaffen, in dem die EU einen Griechenland-Austritt aus der Euro-Zone verkraften kann” soll darüber hinwegtäuschen, wie erbärmlich und jämmerlich schlecht die Politik in Bezug auf die gemeinsame Währung gearbeitet hat. Kein Privatmann könnte sich leisten, sein Geld so verantwortungslos zu versenken, so dermaßen dumme Verträge abzuschließen und diese dann so dreist zu brechen wie z.B. die Maastrichter Verträge, wie dies die deutschen Regierungen der letzten Jahrzehnte getan haben.

“MdR Frank Lange sieht zur Insolvenz Griechenlands keine ernsthafte Alternative.

Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende. Um es ganz klar zu sagen: Griechenland hat den Euro nicht verdient, hat von vornherein nicht in die Eurozone gehört, hat sich den Erkenntnissen vieler Experten zufolge mit gefälschten Zahlen in die Eurozone gemogelt und lebt auch jetzt weiter fröhlich über seine Verhältnisse, als gäbe es gar keine Krise.

Nur eine baldige Insolvenz kann Griechenland retten und Europa aus dem Würgegriff der Griechen befreien. Denn eine neue, eigene Währung kann abgewertet werden und so die mangelnde Konkurrenzfähigkeit Griechenlands in vielen Bereichen auffangen: die Arbeitskosten sinken, die Produkte werden wettbewerbsfähiger. Außerdem werden die griechischen Schulden ausländischer Gläubiger auf Null gesetzt und das Land von Zins- und Tilgungszahlungen befreit, die es ohnehin nur durch die ständige Aufnahme neuer Schulden leisten kann.

Griechenland lebt seit vielen Jahren über seine Verhältnisse, denn es konsumiert mehr als es leistet sprich produziert. Stichwort Leistungsbilanzdefizit. Eine Erhöhung der Produktivität wäre allenfalls ein langfristiger Beitrag für die Lösung des Problems und wenn man sieht, wie schwer es ist, überhaupt griechische Beiträge zur Lösung der griechischen Krise zu bekommen, dann kann man mit gutem Grund skeptisch in bezug auf die Erhöhung der Produktivität Griechenlands sein.

Dabei ist Griechenland beileibe kein armes Land. Der Lebensstandard der griechischen Bevölkerung entspricht dem Südkoreas – mit dem Unterschied, dass Südkorea ein hochindustrialisiertes Land mit erfolgreichen Weltunternehmen wie Samsung, Hyundai und Daewoo ist. Das größte Unternehmen Griechenlands ist hingegen nach Aussage eines bekannten Wirtschaftsprofessors die Abfüllanlage eines internationalen Limonadeherstellers.

In 2011 haben 31 Milliarden Euro Griechenland verlassen, um Sicherheit im Ausland in Immobilien, Unternehmen und anderen Wertgegenständen zu finden. Die Steuermoral ist mehr als lax, Tausende von Verstorbenen kassieren weiterhin Rente, das Land ist überbürokratisiert und staatliche Bedienstete machen ungefähr 25% der Beschäftigten aus. Dass das ohne heftige Alimentation durch die EU gar nicht erst funktionieren kann, ist für jeden leicht verständlich. Sozialromantiker nennen diese Dauerhilfe Solidarität – ich nenne es Abzocke. Denn hier werden die Steuerzahler der übrigen Eurozone zur Kasse gebeten, und zwar auch aus Ländern, deren Lebensstandard deutlich unter dem Griechenlands liegt.

Dazu passt auch die heutige Meldung auf Spiegel online: “Der Vorstand der Gewerkschaft der Polizisten des Landes (POESY) drohte mit der Festnahme der Kontrolleure von EU, IWF und EZB. Nach Ansicht der Gewerkschaft versuche die Troika, mit den harten Sparmaßnahmen die demokratische Ordnung umzuwerfen. Zudem versuche sie, die “nationale Souveränität” zu verletzen und vom griechischen Volk wichtige Güter zu rauben.”

Dass der deutsche Steuerzahler den Kopf für den größten Teil der griechischen Schulden hinhält, verkommt dabei fast zur Nebensache.

Wir können den griechischen Wohlstand nicht für alle Zeiten alimentieren, denn das ist so wunderbar bequem, dass andere Länder auch auf den Geschmack kommen könnten. In dieser Alimentation liegt eine große Gefahr. Auch eine Insolvenz Griechenlands birgt Gefahren. Schließlich könnte ein Dominoeffekt auch die übrigen Länder der PIGS-Stataten an den Rand der Pleite und damit zum harten Nord- und zum weichen Südeuro führen.

Aber niemand weiß genau, was die größere Gefahr darstellt. Seit Monaten, gar Jahren streiten sich die Politiker und Gelehrten, aber es passiert so gut wie nichts in bezug auf Griechenlands skandalöses Verhalten. Daher sage ich ganz deutlich: Europa muss sich aus Hellas’ Würgegriff befreien und Griechenland muss gleichzeitig eine Perspektive bekommen. Das geht nur über den Weg der Insolvenz. Ein Ende mit Schrecken ist mir lieber als Schrecken ohne Ende.

Frank Lange

CDU-Fraktion Schenefeld
Mitglied der Ratsversammlung”

Frank Lange

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