Brandanschlag auf “Mopo” verachtenswert

Das Verlagsgebäude der “Hamburger Morgenpost” ist heute Nacht gegen 2 Uhr Opfer eines Brandanschlags geworden. Sie hatte zuvor Karrikaturen von “Charlie Hebdo” abgedruckt.

Die “Hamburger Morgenpost” ist vielen Menschen ein Dorn im Auge. Jüngst hat sie auch mich mit einer Schmutzkampagne durch den Dreck zu ziehen versucht.

Gewalt lehne ich vehement ab. Gewalt ist keine Lösung. Ich wehre mich dagegen, dass unsere friedliche Kultur von solchen Kriminellen mit Gewalt besudelt wird und verurteile den feigen Anschlag auf die “Mopo” daher aufs Schärfste.

Der Staatsschutz hat inzwischen seine Ermittlungen aufgenommen. Ob dieser Brandanschlag mit den Mohammed-Karikaturen aus “Charlie Hebdo”, die das Blatt am letzten Donnerstag veröffentlicht hatte, in Zusammenhang steht, ist offen. Zwei Verdächtige sollen in Tatortnähe festgenommen worden sein. Im Verlagsgebäude, das sich in Hamburg-Othmarschen direkt neben meinem Wahlkreis Blankenese befindet, sind zwei Räume verwüstet worden, aber das Feuer ist gelöscht worden, bevor es weiteren Schaden anrichten konnte. Menschen sind glücklicherweise nicht zu Schaden gekommen.

Die “Hamburger Morgenpost” hatte ihr Othmarscher Verlagsgebäude unter dem Eindruck des Anschlags auf “Charlie Hebdo” am Donnerstag unter besonderen Schutz gestellt. Dies hatte der “Mopo”-Chefredakteur Frank Niggemeier dem “Hamburger Abendblatt” bestätigt.

Frank Lange

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